Frequently Asked Questions

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Was sind im Labor gezüchtete Diamanten?

Laborgezüchtete Diamanten sind echte Diamanten, die in einer kontrollierten Laborumgebung hergestellt werden, anstatt aus der Erde abgebaut zu werden.

Sind das „echte“ Diamanten?

Ja. Um das klarzustellen: Ein im Labor gezüchteter Diamant ist kein Zirkonia (CZ) oder Moissanit, die „Simulanten“ aus anderen Materialien sind.

Die Federal Trade Commission (FTC) definiert einen Diamanten als reinen Kohlenstoff, der im isometrischen System kristallisiert ist. Da Labordiamanten diese Definition erfüllen, werden sie als echte Diamanten klassifiziert. Selbst professionelle Gemmologen können sie ohne spezielle Ausrüstung, die winzige Wachstumsmuster oder Spurenelemente erkennt, in der Regel nicht voneinander unterscheiden.

Sind diese Diamanten zertifiziert?

Ja. Jeder von uns angebotene im Labor gezüchtete Diamant wird von weltweit renommierten gemmologischen Instituten wie IGI (International Gemological Institute) und SGL (Solitaire Gemological Laboratories) unabhängig bewertet und zertifiziert.

Warum sind im Labor gezüchtete Diamanten günstiger als abgebaute?

Laborgezüchtete Diamanten werden typischerweise mit einem Preisnachlass von 70 % bis 90 % im Vergleich zu geschürften Diamanten gleicher Qualität verkauft. Obwohl sie nach den gleichen Kriterien bewertet werden – Schliff, Farbe, Reinheit und Karat –, ermöglichen die optimierte Lieferkette und die effiziente Technologie, die bei ihrer Herstellung verwendet werden, einen wesentlich zugänglicheren Preis.

Verliert der Diamant mit der Zeit seinen Glanz oder ändert er seine Farbe?

Überhaupt nicht. Da sie die gleichen physikalischen Eigenschaften wie Diamanten aus Minen aufweisen, sind im Labor gezüchtete Steine unglaublich widerstandsfähig. Sie werden niemals verblassen, trüb werden oder ihren charakteristischen Glanz verlieren. Ihre Brillanz ist dauerhaft.

Wie wird die Qualität eines im Labor gezüchteten Diamanten gemessen?

Genau wie Diamanten, die aus der Erde gewonnen werden, werden auch im Labor gezüchtete Diamanten anhand der universellen 4 Cs bewertet:

  • Schliff: Die Präzision der Facetten.
  • Farbe: Das Vorhandensein oder Fehlen eines Farbstichs.
  • Reinheit: Die Reinheit und das Fehlen innerer Einschlüsse.
  • Karat: Das physikalische Gewicht des Diamanten.

Wie sie erstellt werden

Wissenschaftler verwenden zwei primäre Methoden, um die extremen Bedingungen im Erdinneren nachzubilden:

1. Hochdruck-Hochtemperatur (HPHT)
Diese Methode ahmt den natürlichen Entstehungsprozess nach. Ein kleiner „Diamantkeim“ wird in reinen Kohlenstoff gelegt und intensivem Druck (etwa 1,5 Millionen Pfund pro Quadratzoll) und Temperaturen über 1.500 °C ausgesetzt. Der Kohlenstoff schmilzt und beginnt, einen Diamantkristall um den Keim herum zu bilden.

2. Chemische Gasphasenabscheidung (CVD)
Dies ist ein modernerer Ansatz. Ein Diamantkeim wird in eine Vakuumkammer gelegt, die mit kohlenstoffreichem Gas (wie Methan) gefüllt ist. Das Gas wird mithilfe von Mikrowellen oder Lasern zu Plasma ionisiert, wodurch die molekularen Bindungen aufgebrochen werden. Der Kohlenstoff „regnet“ dann herab und haftet am Keim, wodurch der Diamant Schicht für Schicht wächst.

Laborgezüchteter Diamant vs. Naturdiamant

Feature Natural Diamond Lab-Grown Diamond
Composition Pure Carbon Pure Carbon
Time to Form Billions of years 2 to 12 weeks
Cost High (rarity-based) Generally 60–80% less expensive